Konzert

LIMINAL

102. Naxos Hallenkonzert
Naxos Hallenkonzerte

Termine

Freitag
16. Oktober 26, 20:00 Uhr

Ausgehend von der Philosophie Gaston Bachelards erforscht dieses Naxos Hallenkonzert das Phänomen der liminal spaces – der Räume zwischen Traum und Realität, Materialität und Imagination. In diesen Spannungsfeldern wird Klang zur Architektur und Licht zum formenden Element des Raums. Zwischen Phantasie und Halluzination adressiert das Avant-Pop Werk Growth and Phantasm der Komponistin Zeynep Toraman den inzwischen nicht mehr produzierten analogen Synthesizer Dominion 1.

ΡΘЯTΛΓ von Raphaël Languillat in Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Paul Pape erzeugt alienartige Lichtskulpturen aus fluoreszierendem Acrylglas – verletzliche und doch bedrohliche Gebilde zwischen Körper und Objekt, die auf Klang reagieren und den Raum in ein fremdes, organisch verbundenes System transformieren. Inspiriert von Schleimpilzen, die sich eindeutigen Kategorien entziehen, findet das Programm den Ausklang: In Slime Mold von Marta Haladzhun interagiert die Geigerin Malin Grass mit einer reaktiven Lichtinstallation der Komponistin und tritt dabei in Dialog zu einem digitalen slime mold.

 

Programm

Zeynep Toraman | *1991

Growth and Phantasm | 2025

 

Raphaël Languillat | *1989

ΡΘЯTΛΓ | 2025/26

in Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Paul Pape

 

Marta Haladzhun

Slime Mold | 2025

Solo-Set für Modularsynthesizer | 2025/26

 

MAM.MANUFAKTUR FÜR AKTUELLE MUSIK: Trompete
Paul Hübner
MAM.MANUFAKTUR FÜR AKTUELLE MUSIK: Synthesizer
Sun Young Nam
MAM.MANUFAKTUR FÜR AKTUELLE MUSIK: Violine
Malin Grass
MAM.MANUFAKTUR FÜR AKTUELLE MUSIK: Cello
Marie Schmit
Elektronik & Licht (ΡΘЯTΛΓ)
Raphaël Languillat
Bühnenbild (ΡΘЯTΛΓ)
Paul Pape
Licht (Slime Mold)
Marta Haladzhun
Eintritt
Solidarisches Preissystem
10 - 30 €

Studierende, Schüler*innen, fgnm e.V.
5 €
Eine Produktion von
NAXOS Hallenkonzerte

Mit freundlicher Unterstützung von Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation