LIMINAL
Termine
Dieses Konzert beschäftigt sich mit sogenannten „liminal spaces“. Das sind Räume und Zustände zwischen zwei Welten. Zum Beispiel zwischen Traum und Wirklichkeit oder zwischen Realität und Fantasie.
Musik und Licht verändern den Raum. Der Klang wird zu einem Teil des Raums. Das Licht gestaltet den Raum mit. So entsteht eine Verbindung zwischen Musik, Licht und Raum.
Das Avant-Pop-Stück Growth and Phantasm von Zeynep Toraman beschäftigt sich mit dem analogen Synthesizer Dominion 1. Dieses Instrument wird heute nicht mehr hergestellt.
Die Musik bewegt sich zwischen Fantasie, Traum und Halluzination. Sie lässt neue und fremde Klangwelten entstehen.
Das Stück ΡΘЯTΛΓ von Raphaël Languillat entsteht in Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Paul Pape.
Im Raum stehen Lichtskulpturen aus fluoreszierendem Acrylglas. Die Formen erinnern an fremde oder außerirdische Lebewesen. Sie wirken gleichzeitig empfindlich und bedrohlich.
Die Lichtskulpturen reagieren auf den Klang. Dadurch verändert sich der Raum während der Aufführung. Der Raum wird zu einer fremden und miteinander verbundenen Welt.
Das Stück ist von Schleimpilzen inspiriert. Schleimpilze lassen sich nicht eindeutig einer bestimmten Kategorie zuordnen.
Zum Abschluss wird Slime Mold von Marta Haladzhun aufgeführt.
Die Geigerin Malin Grass spielt gemeinsam mit einer Lichtinstallation. Das Licht reagiert auf die Musik der Geige.
Außerdem tritt die Geigerin in einen Dialog mit einem digitalen Schleimpilz. Musik, Licht, Technologie und Natur treffen aufeinander.
Das Konzert verbindet Musik, Licht und Raum. Es lädt dazu ein, Grenzen neu zu betrachten. Was ist Traum und was ist Wirklichkeit? Was ist Körper und was ist Objekt? Was ist Natur und was ist Technik?
Programm
Zeynep Toraman | *1991
Growth and Phantasm | 2025
Raphaël Languillat | *1989
ΡΘЯTΛΓ | 2025/26
in Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Paul Pape
Marta Haladzhun
Slime Mold | 2025
Solo-Set für Modularsynthesizer | 2025/26
10 - 30 €
Studierende, Schüler*innen, fgnm e.V.
5 €
Mit freundlicher Unterstützung von Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation