Die Mondreise
Termine
Eine Frau fliegt zum Mond.
Sie sucht etwas.
Auf der Erde hat sie etwas verloren:
– ihren Verstand
– ihre Arbeit
– sich selbst
Ein Dichter namens Ludovico Ariosto schrieb vor langer Zeit:
Was man auf der Erde verliert,
kann man auf dem Mond wiederfinden.
Auf dem Mond gibt es viele seltsame Dinge:
– leuchtende Augen
– magische Äpfel
– Kaninchen aus Jade
Die Reise zum Mond ist auch eine Reise nach innen.
Das heißt: Die Frau denkt viel über sich selbst nach.
Sie fragt sich:
Ist das, was ich suche, wirklich auf dem Mond?
Finde ich wieder zurück zur Erde?
Auf dem Mond ist das Licht sehr hell.
Und die Schatten sind sehr dunkel.
Darum ist alles schwer zu erkennen.
Oben und unten fühlen sich gleich an.
Das Stück ist aus einer Zusammenarbeit entstanden.
Theaterleute von hier arbeiten mit dem
Deutsches Theater Almaty in Kasachstan zusammen.
Das Stück zeigt:
Beim Übersetzen geht manchmal etwas verloren.
Aber es kann auch etwas Neues entstehen.
Koproduktion mit
Republikanisches Akademisches Deutsches Dramatisches Theater in Almaty, Kasachstan
Gefördert von
Kulturamt Frankfurt am Main, Gesellschaft der Freunde internationales Theater Frankfurt