Incomplete Lives, Lost Memories
Termine
Bilder und Erinnerungen können verschwinden.
Bei dieser Veranstaltung vor der Konferenz zeigen wir zwei neue Dokumentarfilme.
Die Filme passen gut zum Thema der Konferenz.
Dieses Thema wird an den nächsten Tagen weiter besprochen.
Beide Filme bestehen aus alten Aufnahmen aus Archiven.
Sie erzählen persönliche Lebensgeschichten.
Dabei geht es auch um schwierige Themen:
zum Beispiel um Herkunft, queeres Leben, Familie und das Gefühl von Zuhause.
Gezeigte Filme:
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Lloyd Wong, Unfinished
(Kanada 2025, französich mit engl. Untertiteln | Regie, Produktion, Buch: Lesley Loksi Chan | 29 Minuten) -
La photo retrouvée
(Frankreich 2024, englisch mit engl. Untertiteln | Regie, Buch: Pierre Primetens | 76 Minuten)
Zum Film „Lloyd Wong, Unfinished“:
Der Film erzählt von einem unvollendeten Projekt des Videokünstlers Lloyd Wong.
Lloyd Wong war ein chinesisch-kanadischer schwuler Mann.
In den 1990er-Jahren lebte er mit AIDS.
Diese Erfahrungen waren sehr wichtig für sein Projekt.
Sie sind aber auch der Grund, warum das Projekt nicht fertig wurde.
Zum Film „La photo retrouvée“:
Der Regisseur Pierre Primetens erinnert sich an seine Kindheit.
Er lebte in Frankreich und in Portugal.
Der Film erzählt eine Familiengeschichte.
Die Mutter ist aus dieser Geschichte verschwunden.
Fast alle Familienfotos sind verloren oder zerstört.
Deshalb benutzt der Film alte Heimvideos
und private Filmaufnahmen von anderen Menschen.
So versucht der Film, die Gefühle der verlorenen Erinnerungen zu zeige
Im Rahmen der Konferenz
MOVING IMAGE REMAINS: ON THE REFUSAL TO DISAPPEAR
Weitere Informationen zur Konferenz vom 29. - 31. Januar 2026 an der Goethe-Universiät Frankfurt hier
Nils Meyn (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Registrierung bis zum 14. Januar 2026 über den Ticketlink. Nach dem 14. Januar können Tickets über unser Reservierungssystem gebucht werden. Infos folgen.
Der Abend wird veranstaltet vom Graduiertenkolleg "Konfigurationen des Films" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Kooperation mit dem naxos.Kino und dem Produktionshaus NAXOS.