Strike
Termine
Auf einem verspiegelten Podest mitten im Publikum treffen zwei Tänzer aufeinander.
Ihre Bewegungen sind mal hart und kraftvoll, mal weich und fließend. Sie erinnern an Kampfsport und Wasserballett. Es entsteht ein intensives Kräftemessen.
Dazu hören wir Beats aus dem Azzlack-Rap. Bekannte Bilder und Vorstellungen geraten dadurch ins Wanken.
Strike ist das neue Stück des Frankfurter Regisseurs und Choreografen Simon Möllendorf und seiner Compagnie Dorfproduct.
Das Stück beschäftigt sich mit Bildern von rassifizierter Männlichkeit. Es geht um Gewalt, die bestimmten Körpern zugeschrieben wird. Und es geht um Gewalt, die Menschen aufgrund ihrer Zuschreibungen erfahren – zum Beispiel durch Blicke, Darstellungen und Ausbeutung.
Die Performance macht diese Erfahrungen körperlich spürbar. Sie zeigt Zuschreibungen, Widerstand und Verweigerung.
Strike fragt: Was bedeutet es, wenn Körper sich dieser Gewalt und diesen Erwartungen verweigern? Was könnte ein Streik dieser Körper sein?
Die Choreografie lädt dazu ein, unsere eigene Wahrnehmung zu hinterfragen und neu zu betrachten.
Audioflyer
Nachgespräch
Im Anschluss an die Aufführung am 7. November fndet ein Nachgespräch mit Philipp Scholtysik statt.
Aufführungen mit Tastführung und Audiodeskription
Am 13. und 15. November. Die Tastführung beginnt jeweils um 19:00 Uhr.
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