Coexistence, My Ass!
Termine
Der Name ihres Dorfes hat eine wichtige Bedeutung.
Das Dorf heißt Neve Shalom auf Hebräisch oder Wahat al-Salām auf Arabisch.
Das bedeutet ungefähr: „Oase des Friedens“.
In dem Dorf leben etwa 300 Menschen.
Es sind jüdische und arabische Familien.
Das Dorf wurde 1969 gegründet.
Es liegt in Israel, nahe der Grenze zum Westjordanland.
Die Menschen im Dorf wollen zeigen:
Juden und Araber können friedlich zusammen leben.
Noam Shuster Eliassi ist in diesem Dorf aufgewachsen.
Schon als Kind setzt sie sich für Verständigung und Frieden ein.
Sie und ihre palästinensische Freundin Ranin sprechen mit wichtigen Besuchern.
Zum Beispiel mit Hillary Clinton oder Jane Fonda.
Viele denken: Noam wird später bei den Vereinten Nationen arbeiten.
Aber Noam entscheidet sich für einen anderen Weg.
Sie macht politische Comedy.
Ihre Show heißt: „Coexistence, My Ass!“
Der Film von Regisseurin Amber Fares begleitet sie dabei.
Noam kritisiert in ihrer Comedy auch die Regierung von Benjamin Netanjahu.
Der Film zeigt ihre Arbeit vor und nach dem Terror-Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023.
Viele Menschen in Israel fühlen sich heute sehr zerrissen.
Auch Noam erlebt Trauer, weil sie Menschen verloren hat.
Gleichzeitig fühlt sie Wut über den Krieg in Gaza.
Der Film stellt eine wichtige Frage:
Was kann Humor in so einer schwierigen Situation tun?
Vielleicht kann Humor helfen,
über das Leid von zwei Völkern zu sprechen
und die Hoffnung auf Frieden nicht aufzugeben.
Filmgespräch mit
Dr. Claudia Baumgart-Ochse, Senior Researcher „Transnationale Politik“ des Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung Frankfurt
Rosemarie Tuchelt, naxos.Kino